Fotos mit Model zur Aufwertung deiner Marke
- Fotoprostudio
- vor 2 Tagen
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Du verkaufst keine Kleidung – du verkaufst eine Aspiration.
Heute konkurrieren Marken mehr denn je nicht nur mit ihren Produkten, sondern mit ihrem Image. In einer Welt, die von visuellen Reizen übersättigt ist und in der ein Scroll nur Millisekunden dauert, kann ein einziges Foto den Unterschied zwischen einem Verkauf und dem Vergessen ausmachen. Und nicht irgendein Foto: Wir sprechen von Bildern mit Models, die den Stil, die Haltung und das Versprechen deiner Marke verkörpern.
Denn eines ist, ein Kleidungsstück zu zeigen – etwas ganz anderes ist es, eine visuelle Erzählung zu schaffen, in der sich dein Kunde wiedererkennt. Dieser Artikel ist kein technischer Leitfaden und keine Lobeshymne auf oberflächliche Schönheit. Es ist eine strategische Aussage: Wenn du dich positionieren, Kunden binden und konvertieren willst, brauchst du Bilder mit Models, die deine Marke aufwerten.
1. Warum Fotos mit Model immer noch den Unterschied machen
Fotos mit Model sind nach wie vor unverzichtbar, weil sie eine Funktion erfüllen, die kein technisches Datenblatt bieten kann: Sie verleihen Menschlichkeit. Sie geben deinem Produkt ein Gesicht, einen Körper und einen Kontext. Sie ermöglichen es dem Verbraucher, sich vorzustellen, wie es aussehen wird, wie es sich anfühlt und welches Leben er mit ihm führen könnte.
Studien von ResearchGate haben gezeigt, dass Produkte, die mit Menschen präsentiert werden, die Conversion-Rate um bis zu 37 % steigern können. In der Modebranche kann dieser Prozentsatz sogar noch höher liegen, da das Produkt für einen Körper konzipiert ist. Ein Bild mit Model zeigt nicht nur Proportionen und Fall des Kleidungsstücks – es weckt Verlangen.

2. Nicht jedes Model, nicht jedes Foto: Casting und Regie
Ein Model ist kein Kleiderbügel. Es ist eine Erweiterung deiner Marke. Deshalb sollte sich das Casting nicht nur an standardmäßiger Schönheit orientieren, sondern strategische Affinität berücksichtigen: Welche Werte vermittelt das Model? Zu welchem Publikum passt es? Passt seine Haltung zu deinem Stil?
Dasselbe gilt für die Regie. Es reicht nicht, einfach zu posieren. Es braucht eine narrative Linie: Schaut das Model selbstbewusst in die Kamera? Wird es in Bewegung oder in Ruhe gezeigt? Gibt es eine Geschichte oder nur eine Pose? Jede Geste vermittelt eine Botschaft.
Praxisbeispiel: & Other Stories, eine Marke der H&M-Gruppe, setzt auf Models, die den traditionellen Schönheitskanon durchbrechen und echte Vielfalt in Körperformen, Altersgruppen und Ausdrucksweisen zeigen. Das Ergebnis: stärkere emotionale Verbindung und ein Markenimage, das inklusiver und zeitgemäßer wirkt.
3. Inszenierung: Studio oder Location?
Die Wahl zwischen Studio und Location ist entscheidend. Das Studio ermöglicht absolute Kontrolle über Licht und Stil und eignet sich meist besser für E-Commerce-Kampagnen oder minimalistische Lookbooks. Locations hingegen bringen Atmosphäre, Kontext und Storytelling.
Eine gute Kampagne kann beide Ansätze kombinieren. Wichtig ist die Kohärenz: Wenn deine Marke urban und frisch ist, warum fotografierst du dann im Wald? Verkauft du hingegen Eleganz und Raffinesse, was bringt ein chaotisches Set?
Praxisbeispiel: Aeyde, eine deutsche Schuhmarke, hat Kampagnen in brutalistischen Architekturräumen umgesetzt, die ihren schlichten, eleganten und zeitgemäßen Stil unterstreichen. Locations sind dabei nicht nur Hintergrund, sie sind Teil der Erzählung.
4. Kleidung, Styling und ästhetische Kohärenz
Styling ist die Kunst, nicht zu improvisieren. Alles, was in einem Foto erscheint, spricht: Accessoires, Make-up, Frisur und sogar, wie ein Ärmel umgeschlagen ist. Das Problem ist nicht nur, „was gerade in Mode ist“ zu verwenden, sondern das, was deine Markenbotschaft am besten vermittelt.
Eine Marke mit mediterranem, entspanntem Stil sollte kein überladenes, urbanes Styling haben. Ästhetische Kohärenz bedeutet nicht Starrheit, sondern visuelle Identität.
Praxisbeispiel: Sezane, die französische Marke, hat Styling zu ihrer größten Stärke gemacht. Ihre Models wirken „scheinbar casual“, aber jedes Detail ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Das Ergebnis: eine Marke mit sofort wiedererkennbarer visueller DNA.
5. Die Kraft eines Ausdrucks (und einer Pose)
Der Blick eines Models kann ein Bild schreien oder flüstern lassen. Er kann Macht, Nähe, Geheimnis oder Freude vermitteln. Und das geschieht nicht zufällig: Hinter jedem Bild steht eine fotografische Regie, die genau dieses Ergebnis erzielen will.
Ein gutes Modelfoto bemisst sich nicht daran, wie schön das Model aussieht, sondern an der Emotion, die es vermittelt, und der Geschichte, die es erzählt. Der Körper spricht: Eine leichte Vorbeugung zum Betrachter kann Nähe erzeugen; eine aufrechte Haltung vermittelt Autorität.
Praxisbeispiel: Balenciaga geht mit seinen kampflosen, fast distanzierten Kampagnen an die Grenzen. Statt Sympathie zu suchen, vermitteln sie eine mächtige, unerreichbare Haltung, die perfekt zu ihrer radikalen Ästhetik passt.
6. Visueller Rhythmus: Wiederhole nicht immer denselben Bildausschnitt
Viele Marken machen den Fehler, in allen Fotos denselben Bildausschnitt zu wiederholen: Halbfigur, frontal, neutral. Das Ergebnis: visuelle Langeweile. Damit eine Fotosession Wirkung zeigt, braucht sie Rhythmus. Totale Aufnahmen, die Kontext schaffen, Details, die verführen, Profile, die die Symmetrie durchbrechen. Dieser Rhythmus ist nicht nur ästhetisch. Er ermöglicht, das Kleidungsstück besser zu zeigen, Verarbeitung und Details hervorzuheben, Bewegung darzustellen. Und vor allem: Er hält die Aufmerksamkeit des Betrachters länger.
Praxisbeispiel: COS wechselt in seinen Kampagnen zwischen architektonischen Totalen, intimen Porträts und Detailaufnahmen der Textur. Es geht nicht nur um Mode – es ist ein visuelles Erlebnis.
7. Die Bedeutung von Farbe (und Nicht-Farbe)
Farbe kann dafür sorgen, dass eine Marke im Gedächtnis bleibt… oder vergessen wird. Es geht nicht nur um die Kleidung, sondern darum, wie Szenen beleuchtet werden, welchen Hintergrund man wählt und wie das Bild farblich abgestimmt wird. Eine Sitzung mit schlechter Farbkorrektur kann die Wahrnehmung von Qualität zerstören.
Darüber hinaus verzichten einige Marken nahezu vollständig auf Farbe: Weiß, Schwarz, Grau. Aber dies sollte eine bewusste Entscheidung sein, kein Resultat von Unsicherheit. Farbe (oder deren Abwesenheit) ist ein strategisches Werkzeug.
Praxisbeispiel: Totême arbeitet mit einer fast monochromen, neutralen Farbpalette, die seine Positionierung als zeitlose Luxusmarke unterstreicht.
8. Was, wenn das Model anonym ist? Oder berühmt?
Marken können auf anonyme professionelle Models, Influencer oder bekannte Gesichter setzen. Es gibt keine einzige Formel, aber jede Option hat ihre Auswirkungen:
Anonymes Model: Fokus auf die Kleidung, volle Kontrolle über die visuelle Erzählung.
Influencer: größere Reichweite, aber weniger visuelle Kontrolle.
Berühmtes Gesicht: mediale Aufmerksamkeit, kann aber das Produkt in den Hintergrund drängen.
Wichtig ist, dass die Wahl mit dem Ton der Marke übereinstimmt und nicht nur einem aktuellen Trend folgt.
Praxisbeispiel: Loewe mit Greta Lee. Die Schauspielerin steht nicht nur im Mittelpunkt einer Kampagne, sondern verkörpert auch den neuen Geist der Marke: Intelligenz, Eigenart und zeitgenössische Eleganz.
9. Postproduktion: Retuschieren heißt nicht Verändern
Ein gutes Foto endet nicht in der Kamera. Aber es sollte auch nicht in Photoshop entstellt werden. Die Postproduktion sollte korrigieren und harmonisieren, nicht lügen. Eine Falte im Hintergrund entfernen, einen Stoffzug anpassen, Licht abschwächen… aber nicht den Körper des Models verändern.
Marken, die übermäßig retuschieren, verlieren Glaubwürdigkeit, insbesondere bei jüngeren Generationen, die visuelle Authentizität schätzen.
Praxisbeispiel: Zara hat den Retuschierungsgrad in seinen jüngsten Kampagnen sichtbar reduziert und strebt damit ein roheres, ehrlicheres Finish an, das zu ihrer aktuellen Ästhetik passt.
10. Ergebnisse messen: Wie viel verkaufen deine Bilder?
Ein Bild wird nicht gemacht, um zu gefallen. Es wird gemacht, um zu funktionieren. Deshalb ist es entscheidend, die Wirkung zu messen: Hat es die Conversion gesteigert? Wurde die Interaktion verbessert? Stärkt es dein Branding? Fotos mit Model sollten Teil einer Strategie sein, nicht nur ästhetische Ausgaben.
Praxisbeispiel: Everlane testet Modelbilder im A/B-Vergleich, um herauszufinden, welche die meisten Klicks generieren. Es geht nicht um Intuition, sondern um visuelle Effektivität.

Fazit: Gute Fotos allein reichen nicht. Du brauchst die richtigen Fotos
Ein Bild mit Model ist kein Luxus für große Marken. Es ist eine strategische Investition für clevere Marken. Denn jedes Foto, das du zeigst, spricht für dich. Und wenn es nicht kommuniziert, verwirrt es. Oder schlimmer: Es sagt nichts.
In Sessions mit Models zu investieren, die einer klaren Regie folgen, sorgfältiges Styling haben und eine konsistente Erzählung vermitteln, stellt sicher, dass deine Marke nicht nur gut aussieht, sondern verstanden, begehrt und in Erinnerung bleibt. Frage dich nicht, was eine Session kostet. Frage dich, was es kostet, wenn deine Marke unbemerkt bleibt.
Wenn du dich wirklich abheben willst, brauchst du Fotos mit Model, die eine Geschichte erzählen, die Haltung und Werte deiner Marke vermitteln. Zögere nicht länger: Kontaktiere uns und bringen wir dein Markenbild auf das nächste Level.












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