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Eine unglaubliche Reise in die Modefotografie der 1970er Jahre

vor 6 Stunden
4 Min. Lesezeit

Modell Frau aus den 70ern, posierend vor einem Van
Modell Frau aus den 70ern

Bereit, in der Zeit zurückzureisen und mit einem „Blitzlicht“ in die glorreiche Ära der Modefotografie der 70er Jahre einzutauchen? Schwing dein Seidentuch im Wind, setz deine XXL-Sonnenbrille auf und mach dich bereit, kuriose Details, verrückte Anekdoten und geheime Backstage-Einblicke zu entdecken, die jeden Feed zum Leuchten bringen. Los geht’s! 🚀


1. Willkommen im kühnsten Jahrzehnt der Mode


Die 70er Jahre waren eine Explosion aus Farbe, Rebellion und Experimentierfreude. Von der Disco-Fieber-Euphorie bis zum bohemischen Glamour wurde Modefotografie zu einer Leinwand, auf der radikal neue Styles festgehalten wurden. Kannst du dir vorstellen, heutige Supermodels mit imposanten Afros und 20-cm-Plateauschuhen auf spiegelnden Laufstegen posieren zu sehen? Das war die Essenz der Zeit: ein psychedelischer Cocktail, der uns bis heute begeistert.


2. Der Aufstieg der Supermodels: von Twiggy bis Pat Cleveland


  • Twiggy: Das androgyn wirkende Mädchen mit Puppenaugen war das erste Supermodel. Mit gerade einmal 16 Jahren revolutionierten ihr frisches Gesicht und ihr schlanker Körper die Schönheitsideale. Ihre ikonischen Augen-Make-ups und geometrischen Kleider dienen noch heute vielen Fotografen als Inspiration.



    Das Model Twiggy auf dem Cover der Vogue.
    Das Model Twiggy auf dem Cover der Vogue.

  • Pat Cleveland: Sie war das erste afroamerikanische Model, das auf internationalen Covers glänzte. Ihr Charisma und ihre mitreißende Energie wurden von legendären Fotografen wie Sante D’Orazio eingefangen, die ihr strahlendes Lachen und ihre siegreiche Ausstrahlung für die Ewigkeit festhielten.


    Das Model Pat Cleveland.
    Das Model Pat Cleveland

Möchtest du eine lustige Anekdote wissen? Um Twiggys verspielten Geist einzufangen, stellte ihr Fotograf David Bailey kleine Papierboote auf den Boden, über die sie springen sollte… und so jene dynamischen Posen zu erzielen!


3. Fotografen, die die 70er prägten


1) Helmut Newton

Der deutsche Meister des eleganten Erotismus. Seine Schwarz-Weiß-Bilder vereinten Luxus und Provokation. Wusstest du, dass Newton es bevorzugte, in Luxushotels zu fotografieren, weil er Spiegel liebte? Er veranstaltete eine „Spiegel-Party“ mit Models – und sogar mit sich selbst –, um mit unmöglichen Reflexionen zu spielen!


Helmut Newton beim Fotografieren eines Models
Helmut Newton beim Fotografieren eines Models

2) Guy Bourdin

Gesättigte Farben, surreale Kompositionen und ein dramatischer, fast filmischer Stil. Bourdin retuschierte seine Negative oft bis zur Abnutzung – stellt euch vor, wie obsessiv er bei jeder Kurve und Linie war!


3) Irving Penn

Reiner Minimalismus. Penn setzte auf neutrale Hintergründe und fast skulpturale Posen, wodurch die Form und Textur der Kleidung vollständig in den Vordergrund rückten. Seine Stillleben mit Schuhen und Stoffen begannen als Experimente… wurden aber schließlich zu Ikonen!



Fotografie von Irving Penn
Fotografie von Irving Penn

4. Die Verrücktheiten hinter den Kulissen


Das Leben hinter den Kulissen in den 70er Jahren war eine Achterbahnfahrt aus Disco-Musik, Zigarettenrauch und… fliegenden Untertassen! Na gut, mit den UFOs wird ein wenig übertrieben, aber fast.


  • Polaroid-Poker: Bevor sie mit der Profikamera loslegten, machten viele Fotografen eine „Testsession“ mit Polaroids, um Posen, Licht und Styling zu prüfen. Einige dieser Bilder werden heute für Tausende von Dollar versteigert!


    Polaroid aus den 70er Jahren
    Polaroid aus den 70er Jahren
  • Requisiten-Hündchen: Inmitten der Boho-Euphorie brachten manche Moderegisseure Deko-Tiere (ja, unecht!) ins Shooting, damit die Models natürlicher interagierten.


  • Das Umkleide-Hymne: Jeder Fotograf hatte seinen Lieblingssong als Live-Moodboard. Wenn „Le Freak“ von Chic oder „I’m Every Woman“ von Chaka Khan lief, wusste man: Es wird episch.


Fun Fact: Bianca Jagger, Muse von Andy Warhol, protestierte, wenn ihr im Studio ihr Lieblingscocktail fehlte – selbstverständlich ein Martini mit Oliven. 😉


Andy Warhol und Bianca Jagger zusammen auf einer Party.
Andy Warhol y Bianca Jagger

5. Analoge Technik: die Kunst des Unperfekten


Heute nehmen wir Lightroom und die sofortige Kontrolle auf dem Display für selbstverständlich, aber in den 70ern lebte man am Limit.


  1. Rolle um Rolle: Jedes Foto war kostbar: Entwickeln, Positivieren, Kontaktabzüge. Kein Platz für Fehler!


  2. Oberlichter und Fenster: Viele Studios nutzten natürliches Licht, gefiltert durch Stoffe, um magische Atmosphären zu schaffen. Erinnerst du dich an dieses weiche Leuchten? Reines handwerkliches Genie.


  3. Entwicklung in der Badewanne: Manche Fotografen entwickelten ihre Filme in improvisierten Räumen… sogar im eigenen Badezimmer! Heißes Wasser, Chemikalien und eine Menge Mut.


Würdest du es wagen, zu fotografieren, ohne das Ergebnis sofort zu sehen? Bestimmt hast du schon die eine oder andere „analoge“ Erfahrung zu erzählen.


6. Stilikonen und ihre unvergänglichen Looks


  • Farrah Fawcett: Die rothaarige Göttin aus „Charlie’s Angels“ entfachte den Trend für wellige Ponyfrisuren und enge Shorts.


    Farrah Fawcett als die Figur Ellie in Sunburn.
    Farrah Fawcett

  • David Bowie: mit seinem Alter Ego Ziggy Stardust und androgynem Make-up zeigte er, dass Mode keine Geschlechter kennt.


    Ziggy Stardust
    David Bowie

  • Bianca Jagger: Mit ihren maskulinen Anzügen mit weitem Sakko bewies sie, dass Power Dressing nicht nur Männersache ist… sondern auch Frauensache.


7. Kuriositäten, die du über Modefotografie in den 70ern nicht wusstest


  1. Blitz beim kaputten Schuh: Bei einem Shooting zerbrach ein Model beim Springen seinen Schuh… und der Fotograf nutzte den Blitz, um genau den Moment der Bruchstelle perfekt einzufangen!


  2. Gestohlenes Requisiten: Es heißt, manche Models „liehen“ sich Hüte und Tücher aus dem Studio als Souvenir. Heute wären sie auf eBay Vintage Gold wert.


  3. Zigarettenrauch als Filter: Ja, er wurde eingesetzt, um Geheimnisvolles zu erzeugen. Heute klingt das toxisch, damals war das fast schon Ritual bei den Smoking-Sets.


  4. Improvisierte Unterwasserfotos: Ohne wasserdichte Kameras steckte ein Genie die Nikon in eine versiegelte Plastiktüte für ein Shooting am Pool. Es funktionierte… bis die Tüte nachgab! 😱


8. Wie sich das auf Instagram und TikTok heute auswirkt


Die 70er-Vibes erleben in den sozialen Medien ein kräftiges Comeback:

  • Nostalgische Presets: Filter, die Filmkorn und warme Farbtöne imitieren.

  • Slow-Motion auf den Plattformen: Diese Pose mit offenem Weste und wehenden Haaren… jetzt in „Vintage Deluxe“-Style!

  • Pose-Challenges: #Poses70, bei denen Influencer ikonische Bewegungen von Jefferson Airplane nachstellen.


Jefferson Airplane posierend
Jefferson Airplane posierend

9. Tipps, um den 70er-Look heute nachzustellen


  1. Farbpalette: verbranntes Orange, Erdtöne, Senfgelb und Türkis.

  2. Schlüsselstücke: Schlaghosen, Fransenjacken, Blusen mit psychedelischen Mustern.

  3. Unverzichtbare Accessoires: große Sonnenbrillen, Halstücher, Maxi-Dekor-Ketten.


    Modefotografie im 70er-Jahre-Look.
    Modefotografie im 70er-Jahre-Look.

  4. DIY-Beleuchtung: Verwende ein weißes Bettlaken als Diffusor und eine Stehlampe mit warmem Licht.

  5. Leichte Nachbearbeitung: Etwas Filmkorn hinzufügen, den Kontrast leicht absenken und die Farbtöne erwärmen.


Nicht die Attitüde vergessen! Ein Hauch von Lässigkeit und natürliche Bewegung machen den großen Unterschied.


10. Fazit: Ein unauslöschliches Erbe


Die Modefotografie der 70er Jahre bescherte uns nicht nur spektakuläre Bilder, sondern legte auch die Grundlagen für das visuelle Storytelling, das wir heute in den sozialen Medien nutzen. Ihre Mischung aus Kühnheit, Spontaneität und handwerklicher Technik inspiriert noch immer Fotografen, Stylisten und Influencer weltweit.


Und jetzt du!


Erzähl uns, welche Anekdote, Prominente, Model, Fotograf oder Technik dich am meisten fasziniert hat.

Danke, dass du uns auf dieser Zeitreise begleitet hast. Wir sehen uns bei der nächsten Fotosession! 📸🕺💃


 
 
 

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